Die Honigwanderer – gehen auf Deutschlandtour

Die Honigwanderer – gehen auf Deutschlandtour

Ich war so erstaunt. Oder hast du schon mal von den Honigwanderern Daniel und Jonas Scholz gehört?  Vater und Sohn, ziehen als Wanderimker durch ganz Deutschland. Damit bieten sie ihren Bienen von Frühling bis Herbst eine breite Auswahl an Blüten und Waldtrachten an. Die Honige bilden so die Besonderheiten der jeweiligen Landschaften ab. Für den Sommerblütenhonig sammeln die Bienen ausschließlich auf den Streuobstwiesen der Hersbrucker Alb. Das Ergebnis: Aromen von Brombeeren, Himbeeren und Kräutern, fruchtig und malzig-mild im Geschmack. Da bekomm ich gleich Lust auf Frühling, Sommer und den Herbst gleich mit!

Bester Bio-Honig aus der Naturwabe

Aus Liebe zum Honig haben sich die Honigwanderer für höchste Qualitätsstandards entschieden. Seit 2013 sind sie nach den strengen Bioland-Richtlinien zertifiziert. Das setzt eine besondere Achtsamkeit bei Standortwahl, Bienenhaltung und Verarbeitung voraus. Der Honig wird direkt nach der Ernte ohne Erhitzung abgefüllt. Ziel ist nicht eine maximale Honigausbeute, sondern eine gesunde, natürliche Entwicklung der Bienen. 

Viele Naturlandschaften haben sich so verändert, dass die Bienen an ihren Heimatstandorten nicht mehr satt werden. Als Wanderimker ziehen sie durch ganz Deutschland, um ihnen reiche Nahrung zu bieten und sie gesund zu erhalten.

Die Wanderschaft von Joans und Daniel beginnt Mitte Mai, wenn die Bienenweiden in voller Blüte stehen. Dann bringen sie die Tiere in ihren Stöcken zunächst in die Akazienhaine der Märkischen Schweiz und später in die Colbitz-Letzlinger Heide, den Schwäbisch-Fränkischen oder den Welzheimer Wald.

2_randDie Anzahl der Völker steht dabei immer im Einklang mit dem Angebot an Pollen, Nektar und Wasser. Um den Bienen Hitzestress zu ersparen, geschieht der Umzug nachts bei kühlen Temperaturen. Am neuen Standort angekommen, öffnen sie sofort die „Haustüren“, damit sich die Bienen mit der neuen Umgebung vertraut machen können. Oft kehren sie bereits nach einer Viertelstunde mit erstem Pollen und Nektar zurück.

Ist den Bienen die Natur wohlgesonnen, haben sie dann schon bald volle Waben und können Glas um Glas mit Akazien-, Linden-, Frühlings-, Sommer-, Tannen- und Waldhonig füllen. Ein herrlicher Lohn für die Mühen der Wanderschaft!

Jede Region hat ihre Honigspezialität

Akazie aus der Märkischen Schweiz, Tanne aus dem Schwäbisch-Fränkischen Wald, Linde von der Colbitz-Letzlinger Heide: Der Blütentreue ihrer Bienen verdanken die Honigwanderer die sortenreine Honige, die den Charakter ihrer Heimat in sich tragen.

Herzlichen Glückwunsch zum Gewinner in der Kategorie Silber: Bayerns beste Bio Produkte 2016

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Das Geheimnis eines sortenreinen Honigs liegt in der Natur der Bienen: Sie sind als einzige Bestäubungsinsekten blütenstet. Im Umkreis von drei Kilometern rund um den Stock sammeln sie daher nur Pollen und Nektar einer vorherrschenden Pflanzenart.

Über Jonas & Daniel

Jonas (Jahrgang 1988) ist der Sohn, Daniel (Jahrgang 1953) der Vater. Gemeinsam teilen wir die Leidenschaft für Honig, die in unserer Familie Tradition hat: Seit drei Generationen imkern wir im Nebenerwerb. Derzeit halten wir rund 70 Bienenvölker. Mit einem Teil davon sind wir von Frühling bis Herbst auf Wanderschaft. Die anderen bleiben zu Hause auf den Streuobstwiesen der Hersbrucker Alb, um dort zur Bestäubung der vielfältigen Kultur- und Blühpflanzen beizutragen.

Und hier geht´s zu den Honigwanderern: www.die-honigwanderer.de

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