Die 10 besten Gewürze für deine Genussküche

Hast du geschaut was in deinem Küchenschrank so an Gewürzen steht? Was hat dein Streifzug ergeben? Mein Tipp: Mit den folgenden 10 Gewürz Basics bist du für den Anfang gut ausgestattet. Und dann heißt es – einfach mal ausprobieren. Mach mal Curry an den Blumenkohl oder Zimt in die Kürbissuppe. Du wirst überrascht sein, was Gewürze alles können. Viel Spaß beim Kochlöffel schwingen und Bon Appetit.

1. Pfeffer

Fangen wir mit dem Pfeffer an. Pfeffer ist sicher das Lieblingsgewürz der Deutschen. Und die Vielfalt ist groß. Es gibt schwarzen, weißen, grünen und roten Pfeffer. Schwarzer Pfeffer ist im Gegensatz zu weißem Pfeffer unreif und fermentiert und bringt dadurch eine milde Schärfe, eine leichte Frische und Säure mit in das Gericht. Mein absoluter Favorit: Tellicherry Pfeffer.

Weißer Pfeffer ist ein vollreifer Pfeffer, der in der Küche aus optischen Gründen gern zu weißen und hellen Speisen, wie etwa zu Fisch und hellen Soßen, aber auch in Salatsoßen oder zu Kalbfleisch eingesetzt wird. Das muss aber nicht sein, auch weißer Pfeffer bringt genügt Power mit um auch dunkles Fleisch zu würzen.

Ohne wenn und aber und auf jeden Fall – du benötigst eine Pfeffermühle oder einen Mörser. Gemahlener Pfeffer ist eine kleine Sünde und kein Vergleich zu frisch gemahlenem Pfeffer.

2. Paprika: Beim Paprika kennst du sicher auch diese beiden: edelsüßen Paprika und rosenscharfen Paprika. Der edelsüße Paprika gibt das pikante Aroma, der rosenscharfe sorgt für die passende Portion Schärfe. Für Klassiker und eigene Kreationen aus der herzhaften Küche ist Paprika ein absolutes Muss. Auf der Pizza, für Geflügelgerichte, in Tomatensoßen oder auch für Gulasch. Je weiter man in Richtung Süden in Richtung Afrika geht, desto weniger wird Paprika verwendet. Dort greift man direkt zu Chili.

3. Chili: Wer es noch eine Stufe schärfer bevorzugt, für den ist Chili das richtige. Auch hier gibt es alle Sorten und Schärfegrade. Generell gilt, Gehackt oder als Pulver wird es richtig scharf. Als ganze Schote mitgegart ist das Aroma milder. Es wird aber immer schärfer je länger es gart. Somit vorsichtig dosieren!

4. Raz el Hanout: Dabei handelt es sich um eine Mischung aus schwarzem Pfeffer, Chili, Ingwer, Anis, Paprika, Nelken und anderen feinen orientalischen Aromen. Die Mischung passt wunderbar zu Couscous, ins Taboulée, zu Geflügel, Lamm, Kalb oder auch in der vegetarischen Küche in einem Kichererbsensalat. Mein Favorit: Ofengemüse wird mit einer guten Prise Raz el Hanout zu einem Geschmackswunder.

5. Garam Masala

Garam Masala ist eine traditionsreiche Würzmischung der indischen Küche. Die traditionellen Mischungen enthalten Gewürze, die nach der ayurvedischen Heilkunde den Körper erhitzen. Dazu zählen, neben anderen, schwarzer Kardamom, Zimt, Gewürznelken, schwarzer Pfeffer Knoblauch, Ingwer, Sesam, Senfkörner, Kurkuma, Koriander, Sternanis getrockneten Fenchel und Kreuzkümmel. Wenn es scharf sein soll auch noch Chili. Hast du alle Einzelzutaten zu Hause, dann kannst du auch nach Lust und Laune selber mischen.

6. Vanille

Während die meisten Menschen als erstes an Vanilleeis denken, kann man Vanille auch wunderbar zum Kochen nutzen. Es gibt die Tahiti-Vanille und die Bourbon-Vanille. Für die salzige Küche passt nur die Bourbon-Vanille. Super zu Fisch und Fleisch, auch Meerestieren, Butter und Sahne. Und das ist noch nicht alles. Auch Tomaten und Karotten und allgemein Früchte lieben die elegante Vanille. Für die Verwendung einfach eine Schote aufschneiden und mit in den Sud, in die Soße oder in den Topf geben. Die Schote nach einer Zeit wieder entfernen, heiß abwaschen, trocknen und weiterverwenden.

7. Zimt

Vorweg ich liebe den Duft von Zimt. Und das Gute – Zimt funktioniert sowohl in herzhaften als auch in süßen Gerichten. Das Geheimnis – eigentlich wie bei allen Gewürzsorten – sparsam dosieren, sodass er nicht zu dominant schmeckt. Couscousgerichte, Kichererbsen oder andere Gerichte aus der orientalischen Küche werden gern mit Zimt gewürzt oder direkt damit gegart. In dieser Kombination passen auch süße Früchte wie Aprikosen und Nüsse hervorragend in die Runde. Klassiker sind Äpfel oder Pflaumen mit Zimt.  Auch einfach mal als Snack Zwischendurch. Aber auch im weihnachtlich zubereiteten Rotkraut kann eine Prise durchaus für Begeisterung sorgen. Meine Kindheitserinnerung aber bestimmt nicht nur meine: ein warmer Topf Milchreis mit Zimt.

8. Kräuter der Provence.

Immer gut ist es eine Dose Kräuter der Provence im Haus zu haben. Sie besteht aus verschiedenen Küchenkräutern, die in der Provence in Südfrankreich wild gedeihen. Die Kräutermischungen können unterschiedlich zusammengesetzt sein, wobei in der Regel hauptsächlich Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran und Bohnenkraut gemischt werden. Weitere Zutaten können etwa Basilikum, Estragon, Fenchel, Kerbel, Lorbeer oder Salbei sein. Diese bunte Mischung passt perfekt um deine Pastasauce zu vollenden oder deinen mediteranen Gemüseeintopf die typische Würze zu verleihen. Beim Gedanken an Südfrankreich fällt mir ein – Gott muss ein Franzose sein.

9. Toskanisches Pastagewürz

Es lebe Italien und damit auch die Pizza, Pasta, Bruscetta und die beliebte Tomate Mozarella. Was ist drin? Tomatenflocken, Basilikum, Rosmarin, Oregano, Lorbeerblätter, Thymian, Pfeffer und Paprika.

10. Fleur de sel

Das Besondere an Fleur de Sel ist die feine Struktur. Während das normale, grobe Meersalz oder auch das gewöhnliche Speisesalz aus harten Kristallen Hagelkörnern gleicht, ist Fleur de Sel mit einer Schneeflocke vergleichbar: zart, individuell und knusprig. Wer es einmal probiert hat, will es nicht mehr missen.

Viel Spaß beim Kochen und Bon Appetit

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