Der geheimnisvolle Mohngugelhupf

Guglhupf mal anders. Heute habe ich meinen Gugl mit Mohnöl gebacken. Er ist wunderbar fluffig geworden und duftet verführerisch. So macht auch der Montag gute Laune.

Ursprung und Verbreitung des Mohns

Mohn gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Daher ist der genaue Ursprung nicht genau zu bestimmen. Vermutlich stammt er aus Vorderasien. Erste Hinweise zum Mohngebrauch als Schlummertrunk stammen aus der spätminoischen Kultur (etwa 1400 bis 1200 vor Christus) des bronzezeitlichen Kreta. Dort deuten Tonfiguren von Göttinnen, die im Haar angeritzte Mohnköpfe tragen und die Augen wie schlafend geschlossen haben, auf die Wirkung des Mohnsaftes als Bringer des Schlafes hin.

Im Gegensatz zum weit verbreiteten Klatschmohn (Papaver rhoeas), dessen scharlachroten Blüten im Juni und Juli in Getreidefeldern und an Wegrändern zu sehen sind, finden in der Küche ausschliesslich die Samen des Schlafmohns (Papaver somniferum) Verwendung. Die Mohnsamen sind ein gesundes Nahrungsmittel ohne weitere psychoaktive Wirkungen.

Mohnöl

Aus den den Samen des Mohn wird durch Kaltpressung hochwertiges Mohnöl gewonnen. Es darf nicht zu hoch erhitzt werden und eignet sich daher eher für Salat und Kaltspeisen. Mohnöl hat ein intensives wunderbar nussiges Aroma. Das kaltgepresste Öl hat einen hohen Vitamin E Gehalt, einen sehr hohen Gehalt an Omega 6 Fettsäuren.

Ich verwende für meinen Gugl das Mohnöl von Christine Heist aus der Oberpfalz.

Das hellgelbe, charaktervolle Speiseöl mit dem zart-lieblichen Mohn-Aroma, macht sich besonders gut in Dressings, Kartoffelsalat, Obstsalaten, Müslis oder Süßspeisen. Besonders in der Rohkost,- und  Vollwertküche wird Mohnöl sehr gerne verwendet.

bioMohnöl ist nicht zum erhitzen geeignet. Warme Speisen sollten daher erst mit bioMohnöl abgeschmeckt werden, wenn sie fertig zubereitet sind.

Geöffnet am besten im Kühlschrank lagern und innerhalb von 3 Monaten verbrauchen.

Das Öl kannst du hier bestellen

Lies auch: Ölmühle Christine Heist

 

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