5 Tipps für dein Gewürzregal

Hast du Lust auf einen spicy Frühling. Dann schau mal in dein Gewürzregal. Wenn du da nur einige nur wenige Jahre alte Dosen Lorbeerblatt findest und dann zieh los und probier mal was aus. Wie du deine Einkäufe am besten aufbewahrst – dazu hier 5 Tipps.

1. Die Aufbewahrung:
Gewürze sollten immer dunkel, kühl und trocken aufbewahrt werden. Licht (auch künstliches Licht) zerstört Farbe und Qualität der Gewürze. Kühl bedeutet aber nicht kalt. Also, auch wenn es sich selbstverständlich anhört, nicht im Kühlschrank, sondern lediglich nicht direkt am Herd oder im Schrank über dem Backofen lagern. Seltsamerweise stehen dort die meisten Gewürzregale, wohl weil es praktisch ist. Trockenheit ist ebenfalls wichtig und du solltest nie mit nassen Fingern oder Löffeln in die Gewürze greifen, denn Feuchtigkeit kann zum Verklumpen oder Schimmeln der Gewürze führen.

2. Haltbarkeit:
Dieser Hinweis gilt generell für die meisten Lebensmittel. Vom Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufene Gewürze nicht am selben Tag gleich wegwerfen, sondern Geschmack und Qualität überprüfen. Gewürze sind meist wesentlich länger haltbar als das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) aussagt. Vertraue deinem Urteil. Ganze Gewürze sind grundsätzlich länger haltbar als gemahlene. Und wichtig: Alles immer gut verschließen.

3. Mahlen und Mörsern
In jede Küche gehören, sofern man gerne mit Gewürzen arbeitet, mindestens zwei Pfeffermühlen (für schwarzen und weißen Pfeffer) und ein Mörser (für viele andere Pfeffer und Gewürze). Wichtig sind auch Gewürzmischungen, mit denen man interessante Würzöle herstellen kann. Diese sind hervorragend auf Salaten, gegrilltem Fisch, Fleisch sowie Geflügel. Einfach 1 – 2 Eßlöffel eines Currys oder anderen Gewürzes in ein dunkles Gefäß geben und mit einem guten aber nicht teuren Olivenöl auffüllen. Dieses Öl nun 1 – 2 Wochen reifen lassen. Perfekt!

4. Die Anwendung
Genrell – die meisten Gewürze mögen keine Hitze. Pfeffer oder Gewürze nie scharf anbraten – und ich bin der Meinung, Fleisch mag das auch nicht wirklich. Frische Kräuter generell nur zum Schluss zum Essen geben. Achtsam sein, damit die Kostbarkeiten nicht erschrecken.

5. Die Dosierung:
Hier ist jedes Rezept in meinen Augen nur eine Idee. Probier dich selber aus. Wichtig in der Anwendung von Gewürzen oder generell beim Kochen sind die Komponenten: Süße (Zucker), Säure (Essig/Zitrone), Bitterstoffe (Knoblauch, Ingwer, Zimt, Senfkörner, Kümmel, Bockshornklee).

Mit Gewürzen stets sparsam umgehen, sodass man auch langfristig Spaß und Appetit am Thema hat. Zu viele Gewürze überdecken den Eigengeschmack der Grundprodukte. Deswegen:  Auch hier achtsam damit umgehen. Erst mal wenig würzen, dann probieren, auch mal abwarten. Dann nochmal abschmecken – und – genießen!

Es sollte von jedem etwas dabei sein. Dann wird dein Essen zum Fest!

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