Wonach schmeckt Olivenöl? Ein Test für Geniesser.

Eines vorweg. Logisch das Olivenöl ist nicht am Ammersee gewachsen. Aber – du kannst es hier kaufen. Dann weißt du erstmal mehr darüber, wer es erzeugt hat. Das ist ja schon mal was.

Wie probiere ich denn überhaupt Olivenöl?

Eine praktische Anleitung

Viele Menschen mögen ein Stück Brot dazu. Denn manchem ist Olivenöl zu scharf oder zu pfeffrig. Den reinen Geschmack entdeckt man allerdings am besten pur.

Zum Probieren füllst du einen Schluck Öl in ein Weinglas und dann erwärmt man das Glas mit dem Öl etwas in den Händen. Wie du nun ein gutes Olivenöl testen und bewerten kannst, lässt sich am besten anhand der drei folgenden Phasen beschreiben.

1 – Riechen

Jetzt wo ich dies schreibe fällt mir auf, das wir Menschen im allgemeinen sehr wenig an unseren Lebensmitteln riechen. Am Wein, ja wenn wir Muße haben, am Kaffee schon mal, wenn er frisch gemahlen ist oder an Brot, das gerade aus dem Ofen kommt. Dabei sind dies immer sehr wohltuende Erlebnisse. Darum – wir sollten öfter an unserem Essen riechen. Ausgiebig!

Olivenöl nach meinem Geschmack riecht: angenehm frisch, nach grünem Gras, auch nach grünen Oliven, Artischoke und ein bißchen weich nach Banane und Avokado.

Der frische Duft ist ein positives Zeichen für gutes Olivenöl, welches aus frisch geernteten Oliven gewonnen wurde. 

2 – Die Farbe

Passend zum Geruch ist mein Favorit bei der Farbe grün, das kann sowohl klar als auch leicht trüb sein.

Die Farbe ist generell aber kein Kriterium für die Qualität.  Denn die Farbe des Öls kann von vielen Faktoren bestimmt werden. Die Farbe kann jedoch ein Hinweis auf die Frische des Öls sein. Denn diese verändert sich im Laufe der Zeit. Ein frisches Öl sollte eine hellgrüne bis grün-gelbe Färbung aufweisen.

3 – Der Geschmack des Öls im Mund

Den frischen Geruch solltest du im Geschmack wiederentdecken. Dann aber auch gewisse Bittertöne, den die Olive ist bitter. Diese sollten aber nicht die Frucht überdecken, sondern ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Im Abgang ist ein gutes Olivenöl scharf, insbesondere im Rachen, ohne das es jetzt intensiv brennen sollte.

Zum Schluss soll es einen angenehmen Nachgeschmack hinterlassen.

Aber auch hier gilt. Die Geschmäcker sind verschieden und reichen von mild  bis intensiv pfeffrig.

Getestet!
imageMarta and the Olive Tree aus Schondorf am Ammersee

Exquisite Handwerkskunst aus Griechenland

Die Olivenhaine dieser Manufaktur befinden sich in bevorzugter Lage um das Dorf Imera in den Bergen Nordgriechenlands, direkt am herrlichen Polifitou See. Die besondere Höhenlage, der fruchtbare Boden, das milde Klima und die hohe Luftfeuchtigkeit machen die Oliven besonders hochwertig in der Qualität. Von Hand geerntet und verlesen werden die Oliven direkt und vor Ort in einer modernen Ölmühle gepresst. Durch die Liebe zu unserem traditionsreichen Handwerk und die Sorgfalt bei der Bewirtschaftung der Olivenbäume entsteht ein Natives Olivenöl Extra in limitierter Auflage für Kenner und Genießer.

www.martaolivetree.de

Geruch: wunderbar frisch-grasig und einladend.

Farbe: klar und grün-gold

Geschmack: sehr harmonisch, mit leichter Schärfe

 

Italienisches Olivenöl vom va-bene mercantino in Diessen am Bahnhof

Geruch: wunderbar frisch-grasig und einladend.

Farbe: grün-gold mit leichter Trübung

Geschmack: harmonisch, mit intensiver Schärfe im Abgang

mercatino.va-bene.net

Mein Fazit: zwei hervorragende Öle. Die sich geschmacklich genial ergänzen. Beide kosten ca, 20 Euro/Liter und sind damit ihren Preis wert.

Willst du wissen, wie man gutes Olivenöl erkennt. 10 praktische Tipps gibt es hier

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