MoonArt – Landart an Vollmond – Sonntag, 24. Januar 2016

Workshop-Tipp: MoonArt – Landart an Vollmond

Kreatives Gestalten mit Naturmaterialien -nur mit den Händen und den Materialien vor Ort: Schnee, Zweige, Steine… entstehen vergängliche Kunstwerke rund um den runden VollMondTag. Diese können gerne mit einen Fotoapparat „festgehalten“ werden.

Sonntag, 24. Januar 2016 von 9.30 – 11.30 Uhr

Treffpunkt: Kunstpavillion im Alten Botanischen Garten (nähe Sophienstr.) in München
Wertschätzungsbeitrag: 10 Euro bis 30 Euro nach Selbsteinschätzung/Einkommen 

Anmeldung: unter info (add) naturkunstundspiel.de

Kunst zum Sehen und Fühlen. Und gleichzeitig vollständig mit der Natur, in der sie geschaffen wurde, verbunden.

Landart ist etwas ganz Besonderes. Oft spüren wir die Geheimnisse eines Ortes erst, wenn wir uns Zeit nehmen, ihn zu entdecken und uns auf die Natur einzulassen. Hier kannst du ganz einfach wieder ausprobieren und üben achtsam zu sein. Wenn es uns gelingt, die zunächst unscheinbaren Blätter, Hölzer, Gräser oder Steine in der Natur zu entdecken und in unsere Landart einzubeziehen, dann wirken diese kleinen Werke ganz besonders faszinierend.

Landart ist eine Ende der 1960er Jahre in den USA entstandene, 1968 im Rahmen einer Ausstellung in der Galerie von Virginia Dwan in New York erstmals als „Earth Works“ bezeichnete Kunstströmung der bildenden Kunst.

Mit den Intentionen der später aufkeimenden Ökobewegung hatten die Land Art Künstler nicht das Geringste im Sinn. „Es geht um Kunst, nicht um Landschaft.“. Erst die europäische Natur-Kunst, die zu Beginn der siebziger Jahre mit dem zunehmenden Umweltbewusstsein entstand, orientierte sich stark an ökologischen Grundgedanken. Viele künstlerische Interventionen, die heute als Landart bezeichnet werden, unterscheiden sich grundsätzlich von den ursprünglichen Ansätzen der amerikanische Avantgardekunst der 1960er Jahre und sind treffender als „Natur-Kunst“ oder „Environmental Art“ zu bezeichnen. Anders als bei der Landart steht beispielsweise die gesellschafts- und kunstkritische Komponente nicht mehr im Mittelpunkt des Interesses, und es geht der großen Zahl der Künstler weniger um provozierende Gesten in der Landschaft als vielmehr um das feinfühlige Gestalten von vergänglichen Objekten in die Natur.

Ein großer Künstler der Landart ist Andy Goldsworthy.

Wie Kunst die Schwerkraft besiegen kann zeigt die in Wuppertal geborene Künstlerin Cornelia Konrads. Sie ist weltweit bekannt für ihre Installationen. In öffentlichen Anlagen, Parks oder Gärten erschafft die Künstlerin einmalige Objekte, die der Schwerkraft zu trotzen scheinen. Baumstämme scheinen zu schweben, Äste vom Wind aufgewirbelt oder Steine im Fallen von unsichtbarer Hand gehalten.

In und um München findest du Workshops zum Thema Landart hier:

www.naturkunstundspiel.de/seminare.htm.

Naturpädagogische Fortbildung zu Naturerfahrung mit allen
Sinnen & Landart

www.naturkunstundspiel.de

Oder auch:

www.naturerlebnis-landart.de

Und die Ergebnisse des Workshops Landart an der Mangfall in der Fotogalerie

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