Jorge Bucay – Ein großer Geschichtenerzähler zu Besuch in München

Wie begegnet man den Wirrnissen des Lebens? Mit Geschichten, sagt Jorge Bucay, der die Gabe hat, das Komplizierte einfach werden zu lassen.

Und wer ist Jorge Bucay? Geboren wurde er 1949 in Buenos Aires. Er ist Psycho- und Gestalttherapeut.

Die Psychotherapie ist den meisten Menschen geläufig. Die Gestalttherapie sicher sehr viel weniger. Die Gestalttherapie hat anders als es der Name vermuten lässt nichts mit Gestalten in Form von künstlerischem Gestalten zu tun. Genauso wenig wie sie eine Therapieform darstellt, welche die Heilung einer Krankheit oder Störung zum Ziel hat.

Gut, wenn es beides nicht ist. Was ist es denn dann?

Gestalttherapie beschäftigt sich im Kern mit dem persönlichen Wachstum des Menschen. Grundpfeiler der Gestalttherapie ist dabei ein bedingungsloser Respekt vor dem Menschen als Individuum, das frei und selbst bestimmt handelt.

Wesentlich ist zudem eine ganzheitliche Sicht und Herangehensweise, die den Menschen auf den Ebenen Verstand, Emotion und Körper wahrnimmt und auf jeder dieser Ebenen anspricht. Als Essenz aus: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Gestalttherapie kann, wenn man sie erlebt, erstarrte Strukturen aufrütteln und einen ganzen Schwung an Veränderungen auf allen Ebenen möglich machen.

Bereits Mitte des letzten Jahrhunderts begründet gehört sie zu den wichtigsten Disziplinen der humanistischen Psychologie und findet heute zunehmend Bedeutung sowohl im Privaten als im Coaching von Teams und Unternehmen.

Und nun zur Lesung:

Jorge Bucay ist bereits durch seine Bücher: „Komm ich erzähl dir eine Geschichte, der innere Kompass, drei Fragen und Liebe mit offenen Augen bekannt geworden.

Sei neuestes Werk zeigt, wie Trauerarbeit gelingen kann. In „Das Buch der Trauer“ fächert er die ganze Vielfalt der Verluste auf, mit denen wir uns im Leben konfrontiert sehen. Und er gibt anhand seiner profunden psychologischen Erfahrungen eine Hilfe zur Selbsthilfe. Anschaulich macht er uns bewusst, was es heißt, den Schmerz anzunehmen, sich der Trauer zu stellen. Denn nur so – und davon ist er überzeugt – werden wir uns von unserem Kummer befreien können und die Erfahrung machen, dass auch nach den größten Verlusten das Leben wieder auf uns wartet.

„Verluste sind Teil unseres Lebens. Sie sind allgegenwärtige und unvermeidliche Konstanten. Und wir nennen sie notwendige Verluste, weil wir an ihnen wachsen. Das, was wir sind, sind wir durch alles, was wir verloren haben, und dadurch, wie wir mit diesen Verlusten umgegangen sind.“ Jorge Bucay

Jorge Bucay, 1949 in Buenos Aires, Argentinien, geboren, stammt aus einer Familie mit arabisch-jüdischen Wurzeln. Aufgewachsen ist er in einem überwiegend christlichen Viertel von Buenos Aires. Er studierte Medizin und Psychoanalyse und wurde zu einem der einflussreichsten Gestalttherapeuten. Sein großer internationaler Erfolg als Geschichtenerzähler verdankt sich der Erfahrung und Kenntnis unterschiedlichster kultureller Einflüsse und seiner Liebe zu den Menschen.

08. September 2015, 19.30 Uhr Deutschland
St. Bonifaz, Karlstraße 34, 8033 München

www.sankt-bonifaz.de

Veranstalter: Institut für Integrative Gestalttherapie GmbH
www.igw-gestalttherapie.de

Gestalttherapie am Ammersee

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