Dießener Ateliertage. Vom 30.04.-01.05.2016

Kunsttradition Ammersee. Die landschaftliche Schönheit der Ammerseeregion zieht seit mehr als 150 Jahren Künstler, Musiker und Literaten an. In diesem Jahr sind es bereits 14 Künstler, die gemeinsam die 2. Diessener Ateliertage gestalten und ihre Werkräume für Besucher öffnen. Am Samstag, 30. April und Sonntag, 1. Mai, jeweils zwischen 14 und 18 Uhr, können Kunstinteressierte Arbeiten aus unterschiedlichsten Bereichen von Malerei und Zeichnung über Fotografie bis zu Installation und Bildhauerei bestaunen und darüberhinaus die Künstler kennenlernen. Die Diessener Ateliertage werden vom KunstFormat e.V. getragen, initiiert und organisiert von dem Team: Nue Ammann, Annunciata Foresti und Lena Ritthaler.

14 Künstler aus Dießen laden in ihre Ateliers ein

Dießen. – Zehn Teilnehmer waren es 2014, in diesem Jahr sind es bereits 14 Künstler, die gemeinsam die 2. Diessener Ateliertage gestalten und ihre Werkräume für Besucher öffnen. Am Samstag, 30. April und Sonntag, 1. Mai, jeweils zwischen 14 und 18 Uhr, können Kunstinteressierte Arbeiten aus unterschiedlichsten Bereichen von Malerei und Zeichnung über Fotografie bis zu Installation und Bildhauerei bestaunen und darüberhinaus die Künstler kennenlernen.2016_Ateliertage_Karte

Nue Ammann (Riederau, Seeweg-Süd 4) nutzt die Umkleide des Strand- bad Riederau als temporäres Atelier, um Wort-Objekte „zwischen Souvenir und Erinnerung“ in und über die vergitterten Schließfächer zu instal- lieren. – Das Oeuvre von Annunciata Foresti (Stellwerk, Seestraße 5) umfasst Landschafts- und Wasserbilder wie auch abstrakte Gemälde. Ihr freier, expressiver Duktus und die Intensität ihrer Farbpalette vergegen- wärtigen im Gegenständlichen das Naturerlebnis wie im Abstrakten die reflektorische Kraft. – In Inge Franks (Lachener Straße 17) ungegenständ- licher Malerei stehen Farbe und Dynamik im Mittelpunkt und versprühen ihre Energie über den Bildrand hinaus. Ihr drängender, ausdrucksvoller Gestus ist Ausdrucksmittel, um „ die Essenz von Eindrücken aus Land- schaften, Vegetation, Menschen und Farben“ wiederzugeben. – Erste Arbeiten eines neuen Gemälde-Zyklus mit dem Titel „the kids are alright“ zeigt Valerie Freyn (ehemalige Gaststube, Wengen 28). Ihren großfor- matigen Acrylbildern, die nach Vorlage von privaten Fotos entstanden, ordnet sie eigene Gedichte zu, die sich mit thematisch mit ihrer Rolle als Mutter auseinandersetzen. – Katrin Gabriel (Riederau, Reithenweg 11) hat sich als Malerin thematisch den Bergen und Seen verschrieben. Fasziniert von den ständig wechselnden Stimmungen und den unter- schiedlichen Lichtverhältnissen in der Natur, bannt sie die Atmosphäre eines Augenblicks auf Leinwand. – Unter dem Titel „memory“ spielt Sabine Jakobs (Marktplatz 3) mit fotografischen Alltagsfunden, die sie als quadratische Bildtafeln auf Holz paar- und gruppenweise zusammenfinden lässt. – Ausgehend von der Bildhauerei wandte sich Katja von Lübtow (Schützenstraße 19) in den letzten Jahren zunehmend der Zeichnung zu, durchgängiges Thema ihrer Arbeit blieb jedoch das Phänomen der Dualität. Im Schaffensprozess folgt sie seelisch-körperlichen Impulsen, während das Außen als Halt und Inspirationsquelle für Form, Farben, Linienführung und Knotenpunkte wirkt. – Zu Beginn jedes Gemäldes von Burkhard Niesel (Schatzbergstraße 22) steht die intensive zeichnerische und damit auch meditative Erkundung der Natur, die dann im Atelier in Malerei transformiert wird. Im ́offenen Atelier ́ werden Zeichnungen, großformatige Gemälde und ein gerade begonnenes Werk zu sehen sein. – Im Gartenatelier von Katharina Ranftl (Seestraße 2) werden Holz- skulpturen, Zeichnungen und Objekte zu sehen sein, die im letzten Jahr entstanden, und inspiriert sind von Formen und Strukturen aus der Natur sowie dem Reich der Insekten. – Ganz und gar in Dießen zu Hause ist die Arbeit „Mann mit Fisch“, der sich Matthias Rodach (Seestraße 2) seit knapp zwei Jahren widmet. Als Gewinner der Ausschreibung des Kunst am Bau Projektes am Untermüllerplatz dokumentiert der Bildhauer im Rahmen der Ateliertage den langen Weg vom Entwurf über die Fertigung der Bronzeplastik, bis zur fertig aufgestellten Arbeit. – Gabriele Rothweiler (Schützenstraße 16) widmet sich einem 2011 in New York begonnen Zyklus von mehrfach belichteten, bearbeiteten Fotografien des urbanen Raums. Ihre „CityLightSeries“ umfassen bereits zehn internationale Großstädte und werden als Druck auf Leinwand präsentiert. – Die Malerin Beate Schnell (Birkenweg 1a) lässt die Besucher an der Entwicklung ihrer neuen Gemälde teilhaben: aktuell entwickelt sie farbenfrohe Acrylbilder, die thematisch mit der Natur verknüpft sind, für ihre nächste Ausstellung mit dem Titel „Sapperlot“. – Konzeptionen für Kunst am Bau präsentiert Christian Wahl (Tiefenbachstraße 18). Anhand von Modellen, zum Teil von bereits realisierten Arbeiten, wird der kreative Schaffensprozess von der Entstehung bis zur Umsetzung von Skulpturen und Wandbildern im öffentlichen Raum aufgezeigt. – Die bildnerische Arbeit von Heidi Wolf (Von-Schorn-Weg 22) bewegt sich zwischen Zeichnung, Malerei und Objektkunst. Als Visualisierung eines bestimmten Körpergefühls oder einer Bewegung entwickelt sie Kompositionen, die als symbolische Relikte oder Kostüme konzipiert sind.

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