5 Dinge, die du über Salz wissen solltest

Was wissen wir heute eigentlich über Salz? Oft denken wir, wir sollten salzarm essen. Aber ist wenig das, worauf es ankommt? Wohl nicht.

1. Salz ist nicht gleich Salz

Natürliches Salz enthält ein großes Spektrum verschiedenster essentieller Mineralstoffe und Spurenelemente. Es verfügt außerdem über eine seit Jahrtausenden bekannte neutralisierende Kraft, so dass es sich nicht nur als Lebensmittel zur Aufwertung einer gesunden Ernährung eignet.

Industriell verarbeitetes Kochsalz hingegen schadet in seiner isolierten Form und aufgrund der zugesetzten Chemikalien dem Menschen mehr, als dass es ihm nützen würde. Da nutzt es auch nicht weniger davon zu verwenden.

2. Salz suggeriert uns den Ozean in uns

Das Meer ist die Wiege allen Lebens und so auch jene des Menschen.
Wir sind zwar Landlebewesen, doch auch als solche leben wir nicht wirklich ohne das Meer. Wir können an Land nur deshalb überleben, weil unser Körper zu einem Großteil aus jenem Element besteht, woraus wir uns einst entwickelt hatten: aus Salzwasser. Das Blut ist eine einprozentige Salz-Lösung (Sole) und entspricht damit noch immer der Salzkonzentration der früheren Urmeere.

3. Der Köper benötigt Salz

Ohne Salz ist Leben nicht möglich.  Nur – Urmeere gibt es nicht mehr. Was tun? Verwende zum Kochen am besten Meersalz oder Steinsalz.

4. Aber was steht in den allermeisten Supermärkten?

Salz, das unter der Bezeichnung Koch- bzw. Speisesalz im Supermarkt verkauft wird. Und es wird in nahezu allen Fertigprodukten der Lebensmittelindustrie verwendet.
Warum gibt es denn dann Kochsalz? Warum wird hauptsächlich Kochsalz und nicht naturbelassenes Salz in der Lebensmittelindustrie verwendet? Es wäre doch bedeutend einfacher, sich mühselige industrielle Raffinationsprozesse zu sparen und das Salz aus Meer oder Bergwerk in seiner ursprünglichen Form einzusetzen. Die Lebensmittelindustrie jedoch scheint das ganz anders zu sehen.

Weil Kochsalz der Lebensmittelindustrie nützt!

Die im natürlichen Salz enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente können dem Salz ungünstige Eigenschaften verleihen. Magnesium und Kalium beispielsweise sorgen für einen intensiveren, leicht bitteren Geschmack des Salzes. Magnesium zieht außerdem Wasser an. Dadurch neigt das natürliche Salz eher zum Verklumpen. Also muss das Magnesium raus, denn ein verklumpendes Salz lässt sich weder lagern noch gut verkaufen und auch nicht exakt dosieren (z. B. bei der Herstellung von Fertiggerichten).
Kochsalz wird aufwändig industriell verarbeitet, gebleicht, bei hohen Temperaturen gesiedet und gereinigt (= raffiniert), so dass es – und so schreibt es das Gesetz vor – nur noch aus Natriumchlorid besteht. Hinzu kommen Riesehilfen (Anti-Klumpmittel, z. B. Aluminium(hydr)oxid oder Kaliumhexacyanidoferrat(II)) sowie Jod- und Fluorverbindungen zur vermeintlichen Prophylaxe von Schilddrüsenerkrankungen und Karies. Kochsalz, das in Wurstwaren verwendet wird, enthält darüber hinaus auch Natriumnitrit.

Willst du das alles weiter essen? Ich nicht. Darum verwende ich Meersalz. Es ist nicht nur gesünder, es schmeckt auch besser. Naturbelassene Meersalze, Kristallsalze, Ur- bzw. Steinsalze verleihen jedem Gericht Geschmack und einen guten Schwung Mineralstoffe.

Als Topping verwende ich Fleur de Sel. Herrlich wie das knuspert und nach Meer schmeckt.

Hast du gewußt das natirbelassenes Salz kein Minesthaltbarkeitsdatum hat? Logisch, es ist ja schon Jahrtausende alt…

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